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Pirrouet®: Wenn der Fassadenstein selbst zum CO₂-Speicher wird

Was Pirrouet® grundlegend anders macht

Pirrouet® ist kein klassisch gebrannter Ziegel. Der Stein wird überwiegend aus Nebenprodukten der Stahlindustrie hergestellt und nicht gebrannt, sondern durch CO₂-Zugabe gehärtet. Genau dieser Prozess macht den Unterschied:

  • kein Brennofen
  • kein Einsatz fossiler Energie
  • CO₂ wird aktiv gebunden und dauerhaft im Stein gespeichert

Das Ergebnis ist ein Baustoff mit negativer CO₂-Bilanz – selbst unter Berücksichtigung der gesamten Produktion.

Praxisrelevant für Planung und Ausführung

So innovativ das Material ist, entscheidend bleibt die Baustellentauglichkeit. Genau hier überzeugt Pirrouet®:

  • Verarbeitung ähnlich zu klassischem Verblendmauerwerk
  • definierte Wasseraufnahme (ca. 9 %)
  • Mauern mit normalem Mörtel möglich
  • vertraute Formate und Verbände
  • optisch kaum von herkömmlichen Verblendsteinen zu unterscheiden

Für Bauunternehmen bedeutet das: kein Systembruch, keine komplett neuen Abläufe – sondern ein neues Material innerhalb bekannter Prozesse.

Warum Pirrouet® jetzt besonders relevant wird

Die Anforderungen an Gebäude steigen:

  • QNG- und Nachhaltigkeitszertifizierungen
  • ESG-Kriterien für Finanzierung
  • steigender Druck zur CO₂-Reduktion
  • zunehmende Nachfrage nach glaubwürdig nachhaltigen Bauweisen

Ein Fassadenstein, der nicht nur weniger emittiert, sondern aktiv CO₂ speichert, wird damit zu einem echten Differenzierungsmerkmal – technisch, wirtschaftlich und kommunikativ.

Aktuelle Herausforderung: Zulassung

Während Pirrouet® in anderen europäischen Ländern bereits eingesetzt wird, steht in Deutschland die bauaufsichtliche Zulassung noch aus. Hintergrund ist weniger die technische Reife als die fehlende Einordnung in bestehende Normen.

Für die Branche heißt das:

Wer sich jetzt mit Pirrouet® beschäftigt, baut Wissen und Erfahrung auf – und verschafft sich einen Vorsprung, sobald der regulatorische Rahmen folgt.

Fazit: Pirrouet® steht für die nächste Stufe des Bauens

Pirrouet® zeigt, dass nachhaltiges Bauen nicht bei Effizienz endet. Baustoffe können:

  • Abfälle sinnvoll nutzen
  • Energie sparen
  • CO₂ langfristig speichern

Für Bauunternehmer, Bauträger und Architekten ist das kein Zukunftsthema mehr, sondern eine strategische Chance, sich frühzeitig mit Lösungen zu positionieren, die den kommenden Anforderungen gerecht werden.

Die Frage ist nicht mehr, ob solche Materialien kommen – sondern wer sie zuerst sinnvoll einsetzt.


Weitere Informationen zum Verblendstein erhalten Sie auf der Website vom Hersteller: